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Sandkrug im Biedermeier-Gewand

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg baut ihr Café und Restaurant Am Sande um


Der Sandkrug im historischen Zentrum Lüneburgs ist mehr als ein Café und Restaurant.
In dem gelben Giebelhaus Am Sande, das um 1500 neben der St. Johanniskirche gebaut wurde, hält die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg neun Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und zwei fest angestellte Mitarbeiter vor. Der Sandkrug ist eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, in der die Werkstattbeschäftigten praktische und pädagogische Förderung sowie berufliche Qualifizierung erfahren, mit dem Ziel, der Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Damit das auch weiterhin im Herzen der Stadt wirtschaftlich funktionieren kann, sollen mehr Gäste als bisher den Weg in das Café und Restaurant finden. Die Lebenshilfe geht aus diesem Grund mit einem neuen gastronomischen Konzept an den Start. Die schlichte Eleganz und Behaglichkeit des frühen 19. Jahrhunderts wird in die Gaststube einziehen. „Im Juni bauen wir um und richten den Sandkrug so ein, dass die Atmosphäre dann an die deutsche BiedermeierZeit erinnert“, sagt Monika Wester, Leiterin Arbeitsbereiche in den Werkstätten der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg.

Das Ambiente wird blumig und gemütlich, verspricht Patricia Schütt, Abteilungsleiterin Großküche und Sandkrug bei der Lebenshilfe. „Stühle werden gepolstert, Biedermeier-Sofas aufgestellt, Kronleuchter an der Decke aufgehängt. Es werden neue Tapeten, Gardinen und Bilder den Gastraum schmücken. Die gesamte Dekoration wird an die Stilrichtung der Biedermeier-Epoche angepasst“, berichtet sie.
Damit sich die Gäste im Sandkrug wohl fühlen, hat sich die Lebenshilfe Unterstützung von einer externen Feng-Shui-Beraterin geholt. Das Feng Shui ist eine chinesische Methode zur Harmonisierung von Wohnräumen und mittlerweile nicht nur in China gängige Praxis. Die Fachfrau für die asiatische Harmonielehre hat den Biedermeier-Retro-Stil vorgeschlagen, der den Gästen ein Wohlbefinden bescheren soll, ohne dabei aufdringlich zu wirken. „Diese Idee für die Umgestaltung tut der Einrichtung sehr gut“, meint Lebenshilfe-Geschäftsführer Ernst Albrecht von Moreau.

Monika Wester sagt, die Lebenshilfe habe den Sandkrug zwingend verändern müssen. „Obwohl er an dem schönsten Platz in Lüneburg liegt, waren die Umsatzzahlen nicht so, wie wir es erwartet hatten.“ Mehr Kunden werden benötigt, damit der Betrieb wirtschaftlicher wird und erhalten bleibt. Außerdem sollen nach dem Umbau weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. „Der Sandkrug ist für die Werkstattbeschäftigten ein wertvoller Außenarbeitsplatz und zugleich öffentlichkeitswirksam für die Lebenshilfe“, meint sie. Schon seit 35 Jahren betreibt die Lebenshilfe Am Sande Gastronomie in dem Gebäude. Überdies leben im Obergeschoss Menschen mit Behinderung in einer Wohngruppe.

„Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Lebenshilfe-Geschäftsführung, des Lebenshilfe-Vereins Lüneburg und des zuständigen Arbeitsbereiches ‚Kulinarische Dienstleistung‘“, hat lange und hart über die Zukunft des Sandkruges gerungen, viel diskutiert, geplant und wieder verworfen bis das neue Konzept entstanden ist“, berichtet Monika Wester. Das Biedermeier-Retro soll Gäste der Zielgruppe 18 bis 80 Jahre auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert mitnehmen, sagen Patricia Schütt und Monika Wester. Entsprechend der Ära des Biedermeiers werden Gerichte angeboten, die es seinerzeit gab, wie beispielsweise Pichelsteiner Eintopf, Wirsingroulade, Wiener Schnitzel, auch Saisonales wie Spargel wird die Speisekarte ergänzen. Nachmittags gibt es selbst gebackene Sachertorte, Linzertorte, Baumkuchen und vieles mehr. „Spezialitäten, die es bereits zur Biedermeier-Zeit gab“, so Monika Wester. Der neue Sandkrug bietet in der Gaststube Platz für 40 Gäste, der vom 1. April bis 30. September geöffnete Außenbereich vor der Fassade des altehrwürdigen Giebelhauses hat zwölf Sitzplätze. „Der Eingang ins Gebäude wird barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung umgestaltet“, ergänzt Ernst-Albrecht von Moreau. „Wir wünschen uns, dass der Sandkrug sich gut etabliert und zudem ein attraktives Ausflugsziel für Touristen wird – besonders auch für die vielen Lüneburg-Besucher, die als Rote-Rosen-Fans in die Stadt kommen“, so Patricia Schütt und Monika Wester.

Der Sandkrug wird nach der Bauphase im Juni dann Anfang Juli den Betrieb wieder aufnehmen.
Die Öffnungszeiten sind dann Dienstag bis Sonnabend, jeweils von 9 bis 17 Uhr. Sonntags und montags bleibt das Café und Restaurant geschlossen.
Der Sandkrug kann für Gruppen und Feiern gebucht werden.

Für Rückfragen können Sie sich gerne an Ernst-Albrecht von Moreau, Tel. (04131) 3018-21, wenden.

Lüneburg, den 28.04.2014

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gemeinnützige GmbH

Vrestorfer Weg 1 · 21339 Lüneburg
Fon (04131) 30180 · Fax (04131) 301882
 · www.lhlh.org
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