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November 2018

Integratives Wohnprojekt „Bunte Hanse“ in Lüneburg

Ende September 2018 wurde ein neues Wohnprojekt in Lüneburg bezogen: Das inklusive Wohnhaus „Bunte Hanse“ in dem Menschen mit und ohne Behinderung in eigenen Wohnungen unter einem Dach leben.
Die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gemeinnützige GmbH bietet in der Hansestadt Lüneburg und im Landkreis Lüneburg und Harburg insgesamt 271 Menschen mit geistiger Behinderung Wohnplätze in Wohnhäusern und Wohngruppen. Zusätzlich werden 185 Personen ambulant in der eigenen Wohnung begleitet.

Ende September 2018 wurde ein neues Wohnprojekt in Lüneburg bezogen: Das inklusive Wohnhaus „Bunte Hanse“ in dem Menschen mit und ohne Behinderung in eigenen Wohnungen unter einem Dach leben. Im Lüneburger Hanseviertel, einem jungen neuen, sich dynamisch entwickelnden Stadtteil, entstand auf einem 1550 m² großen Grundstück ein moderner ansprechender Neubau mit 22 barrierearmen und -freien Wohnungen in unterschiedlicher Größe. Individuelles Wohnen in einer lebendigen Hausgemeinschaft kann so verwirklicht werden. Die Kosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro.

Das Bundesteilhabegesetz, das bis 2020 in mehreren Schritten umgesetzt wird, gibt den Rahmen vor, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmter leben können. Das bedeutet, dass es in ihrer Entscheidung liegt, ob sie in einer Einrichtung oder eigenständig in einer Wohnung leben wollen. Bezahlbare Wohnungen sind derzeit noch verstreut in Stadt und Landkreis, wenn sie denn überhaupt zu bekommen sind. Mit dem neuen Angebot wird individuelles, privates Wohnen und Begegnung unter einem Dach angeboten.

Die Mieten in dem inklusiven Wohnhaus werden in Höhe dessen sein, was über Wohngeld abgedeckt ist. Als gemeinnützige GmbH darf die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg mit dem Projekt keine Gewinne erzielen. Lediglich für die Instandsetzung muss Geld erwirtschaftet werden.

Die 22 Wohnungen unterschiedlichen Zuschnitts sind 40 bis 73 Quadratmeter groß mit bis zu drei Zimmern. Alle Wohnungen sind mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet und können von ein, zwei oder drei Personen genutzt werden. Dies ist bei mehreren Personen als Wohngemeinschaft, als Paar oder Familie denkbar. Das Haus ist barrierefrei und mit Fahrstuhl ausgestattet. Außerdem wurde es im KfW-55-Standard errichtet, sodass geringe Nebenkosten für die Mieter zu erwarten sind. Vorrang hatten solche Mieter, die kein Auto haben und den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen.

Zum Konzept gehört auch eine lebendige Nachbarschaft. Das bedeutet, dass sich die Bewohner im täglichen Leben unterstützen, und es Kontakte zum sozialen Umfeld gibt. Als Begegnungsort und für Veranstaltungen soll dazu auch ein großer Gemeinschaftsraum dienen, für den es im Haus einen Ansprechpartner gibt, den sogenannten Quartiersmanager. So sollen Brücken zu den Nachbarn geschlagen werden.

Das Budget war sehr eng, weil bis auf den über die Aktion Mensch geförderten Gemeinschaftsraum alles aus Eigenmitteln und Krediten finanziert werden musste. Lediglich die Stiftung der beiden Lebenshilfe Vereine Lüneburg und Landkreis Harburg „Die Stifter für Menschen mit Handicap in der Region“ unterstützte das Wohnprojekt mit 24.000 Euro. Die Kosten des Quartiermanagers werden für drei Jahre durch die Aktion Mensch gefördert.

Frank Müller
Geschäftsführer

Lüneburg, 02.11.2018

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gemeinnützige GmbH

Vrestorfer Weg 1 · 21339 Lüneburg
Fon (04131) 30180 · Fax (04131) 301882
 · www.lhlh.org
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